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Funktionaloptometrie (Behavioral Optometry)

Die Funktionaloptometrie ist eine Fachwissenschaft, die sich mit der Sinnesverarbeitung und den Zusammenhängen des Sehens, dem Sehverhalten beschäftigt. Sie ist eine Spezialisierung der Augenoptik/Optometrie und baut auf dem Augenoptikmeister, dem Bachelor- oder Masterstudium auf.

Mangelnde visuelle Leistungsfähigkeit führt zu Verhaltensveränderungen, denn fast 90% aller Sinneseindrücke erleben wir durch das Sehen.
Bei der Geburt ist unser Sehen noch nicht vollständig entwickelt. Wir müssen das Sehen erst im Laufe der ersten Lebensjahre erlernen. Die Augen liefern Informationen, die im Gehirn in unterschiedlichen Arealen verarbeitet werden. Jede Information wird mit unserer Erfahrung verglichen und neu bewertet. Das geschieht unter Mitwirkung aller Sinne. So entstehen zahlreiche Verknüpfungen im Gehirn. Wir lernen. Dieses Lernen ist umso effektiver je präziser, eindeutiger und schneller die Informationen unser Gehirn erreichen. Das ist wiederum abhängig von unserer visuellen Leistungsfähigkeit.

Grundlagen:
In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte Dr. Skeffington das Vision Modell.
Es besagt, dass das perfekte Zusammenspiel von 4 Bereichen des Sehens erst optimale Vision erlaubt. Diese Bereiche (Kreise) sind:

1. Antigravity Gleichgewicht und Bewegung
2. Visual Centering Vergenz – genaues Ausrichten der beiden Augen
3. Identifikation Akkommodation –Scharfstellen-Vergleichen-Identifzieren
4. Perception Sinngebung unter Einbezug von Sprache und Gehör sowie aller weiteren Sinne







Im Sehverarbeitungsprozess lösen die Fähigkeiten der einzelnen Kreise folgenden Fragen:

1. Wer bin ich? Wo bin ich? (im Raum)
2. Wo ist es?
3. Was ist es?
4. Wie ist es?




Die Messung:

Um Messergebnisse vergleichbar zu machen, wurde in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts an der State University of NewYork das Optometric Extension Programm (OEP) oder 21-Punkte Messverfahren entwickelt.

In 21 Messpunkten und mehr als 10 Funktionstests wird die Möglichkeit des Klienten, seinen visuellen Input zu verarbeiten, ermittelt. Unter anderem werden die visuellen Reserven der Vergenz und der Akkommodation für Ferne und Nähe gemessen und die Qualität der Augenbewegungen und des visuellen Greifens ermittelt.
Die Funktionaloptometrie ist somit eine Ergänzung zur klassischen Refraktionsbestimmung und zur pathologischen Abklärung durch einen Facharzt für Augenheilkunde.

Bis heute kommen ständig neue Studien zur Neurophysiologie des Sehens hinzu.

Der Ablauf des „Parallel Visuell Input Prozess“, dem Zusammenwirken von Parvozellulären - und Magnozellulären Verarbeitungssystem auf der Netzhaut wurde u.a. inzwischen wissenschaftlich belegt (1993/1997) und weiter erforscht.

Lösungen: Da eventuelle Defizite im OEP 21-Punkte-Messverfahren und ergänzenden Funktionstests ermittelt werden können, können sie auch gezielt aufgearbeitet werden.

Brillengläser verändern Zeit und Raum. Deshalb kann eine Brille im Einzelfall hilfreich sein.

Reicht aber eine Fern- und/oder eine Nahbrille nicht aus, so können die ermittelten Defizite im funktionaloptometrischnen Visualtraining „aufgearbeitet“ werden.

Farblichtanwendung nach den Regeln der Syntonic-Optometrie unterstützt den Trainingserfolg.

preisverleihung   Preisverleihung



Am 7. November 2009 erhält Frau Sabine Tolksdorf den Collier-van Himbeeck Award für ihr langjähriges besonders aktives Engagement in der Funktionaloptometrie.

www.boaf-eu.org
www.oepf.org
www.wvao.org


Webdesign: www.designsektor.de

Sabine Tolksdorf
Augenoptik - Optometrie
Bahnhofsplatz 12
44629 Herne

Funktionaloptometrie (Behavioral Optometry)

Die Funktionaloptometrie ist eine Fachwissenschaft, die sich mit der Sinnesverarbeitung und den Zusammenhängen des Sehens, dem Sehverhalten beschäftigt. Sie ist eine Spezialisierung der Augenoptik/Optometrie und baut auf dem Augenoptikmeister, dem Bachelor- oder Masterstudium auf.

Mangelnde visuelle Leistungsfähigkeit führt zu Verhaltensveränderungen, denn fast 90% aller Sinneseindrücke erleben wir durch das Sehen.
Bei der Geburt ist unser Sehen noch nicht vollständig entwickelt. Wir müssen das Sehen erst im Laufe der ersten Lebensjahre erlernen. Die Augen liefern Informationen, die im Gehirn in unterschiedlichen Arealen verarbeitet werden. Jede Information wird mit unserer Erfahrung verglichen und neu bewertet. Das geschieht unter Mitwirkung aller Sinne. So entstehen zahlreiche Verknüpfungen im Gehirn. Wir lernen. Dieses Lernen ist umso effektiver je präziser, eindeutiger und schneller die Informationen unser Gehirn erreichen. Das ist wiederum abhängig von unserer visuellen Leistungsfähigkeit.

Grundlagen:
In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelte Dr. Skeffington das Vision Modell.
Es besagt, dass das perfekte Zusammenspiel von 4 Bereichen des Sehens erst optimale Vision erlaubt. Diese Bereiche (Kreise) sind:

1. Antigravity Gleichgewicht und Bewegung
2. Visual Centering Vergenz – genaues Ausrichten der beiden Augen
3. Identifikation Akkommodation –Scharfstellen-Vergleichen-Identifzieren
4. Perception Sinngebung unter Einbezug von Sprache und Gehör sowie aller weiteren Sinne







Im Sehverarbeitungsprozess lösen die Fähigkeiten der einzelnen Kreise folgenden Fragen:

1. Wer bin ich? Wo bin ich? (im Raum)
2. Wo ist es?
3. Was ist es?
4. Wie ist es?




Die Messung:

Um Messergebnisse vergleichbar zu machen, wurde in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts an der State University of NewYork das Optometric Extension Programm (OEP) oder 21-Punkte Messverfahren entwickelt.

In 21 Messpunkten und mehr als 10 Funktionstests wird die Möglichkeit des Klienten, seinen visuellen Input zu verarbeiten, ermittelt. Unter anderem werden die visuellen Reserven der Vergenz und der Akkommodation für Ferne und Nähe gemessen und die Qualität der Augenbewegungen und des visuellen Greifens ermittelt.
Die Funktionaloptometrie ist somit eine Ergänzung zur klassischen Refraktionsbestimmung und zur pathologischen Abklärung durch einen Facharzt für Augenheilkunde.

Bis heute kommen ständig neue Studien zur Neurophysiologie des Sehens hinzu.

Der Ablauf des „Parallel Visuell Input Prozess“, dem Zusammenwirken von Parvozellulären - und Magnozellulären Verarbeitungssystem auf der Netzhaut wurde u.a. inzwischen wissenschaftlich belegt (1993/1997) und weiter erforscht.

Lösungen: Da eventuelle Defizite im OEP 21-Punkte-Messverfahren und ergänzenden Funktionstests ermittelt werden können, können sie auch gezielt aufgearbeitet werden.

Brillengläser verändern Zeit und Raum. Deshalb kann eine Brille im Einzelfall hilfreich sein.

Reicht aber eine Fern- und/oder eine Nahbrille nicht aus, so können die ermittelten Defizite im funktionaloptometrischnen Visualtraining „aufgearbeitet“ werden.

Farblichtanwendung nach den Regeln der Syntonic-Optometrie unterstützt den Trainingserfolg.

preisverleihung   Preisverleihung



Am 7. November 2009 erhält Frau Sabine Tolksdorf den Collier-van Himbeeck Award für ihr langjähriges besonders aktives Engagement in der Funktionaloptometrie.

www.boaf-eu.org
www.oepf.org
www.wvao.org


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